8. März 2009
Entstellte Schönheiten
„Lost“, © Berlinde de Bruyckere
Die häufig bizarr und befremdlich anmutenden Skulpturen und Installationen der Belgierin Berlinde de Bruyckere erschließen sich selten auf den ersten Blick. War sie Anfang der 90er Jahre v.a. noch für ihre in Wolldecken eingehüllten Figuren bekannt, die gleichsam Geborgenheit und Ersticken zum Ausdruck brachten; so konzentrierte sie sich die letzten Jahre auf ihre oftmals kopflosen menschlichen oder Pferde-Skulpturen. Was beim ersten Anblick entstellt erscheinen mag, offenbart beim näheren Betrachten jene klassischen Themen, die seit jeher künstlerisches Schaffen antreiben.
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