Artikel mit dem Tag "Kunstpreis"


Kunstaward im Zeichen des Biers

Auch ich rufe euch auf, Werke einzusenden!

Logo des Blooom AwardLogo des Blooom Award

Kürzlich flatterte bei mir die Nachricht über die neuste Aktion der Brauerei Warsteiner ein und schon beim Stöbern auf der Webseite kann man förmlich die Gedanken der PR-Abteilung brodeln hören:

Es ist Zeit für eine Social-Marketing-Kampagne. Aber was braucht es eigentlich alles dazu? Hm. Ein fetziges Logo: jugendlich, frisch, energetisch. Und natürlich eine Twitter-, eine Facebook– und eine Myspace-Seite, ja genau, geht ja nicht mehr ohne. Aber wie ziehen wir es auf? Genau, das ist es: Ein Award, bei dem jeder seinen Beitrag einsenden und attraktive Preise gewinnen kann! So machen wir’s!

Ob es so oder so ähnlich bei Warsteiner abgelaufen ist, weiß ich nicht, am Ende stand jedoch der „Blooom Award“, das Preisausschreiben zur Kunstmesse mit den obligatorischen drei „O“. Das Neuartige: kein Sänger, kein Model, kein Kleintalent soll gekürt, nein, ein Künstler in den Olymp seiner Zunft gehoben werden. Oder so ähnlich. Doch irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die Sache nicht ganz koscher ist…

Wie dem auch sei: Ich rufe euch dennoch zum Einsenden von Arbeiten auf! Mehr dazu nach dem Klick.


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„Tantalum Memorial“ in Aktion

Interview mit einem der Künstler

Ausschnitt aus dem Video (s.u.), © tagr.tv

Nun ist die transmediale.09 schon etwas mehr als drei Wochen vorbei, der zugehörige Award an das Künstlertrio hinter „Tantalum Memorial“ verliehen und der passende Artikel auch schon längst veröffentlicht. Ein Video, das die Installation in Aktion zeigt, konnte ich damals leider nicht finden, aber zumindest versprach ich, euch bei Neuigkeiten auf dem Laufen zu halten.
Jetzt habe ich mich noch einmal auf die Suche nach entsprechendem Bildmaterial gemacht – und wurde fündig. Nicht irgendein viel zu kurzes und unkommentiertes Video von der überaus interessanten Installation habe ich aufspüren können, sondern glücklicherweise eines, in dem einer der drei Künstler, Graham Harwood, das Werk auch gleich erklärt.


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Transmediale-Award verliehen

Künstlertrio für "Tantalum Memorial" geehrt

Graham Harwood, Richard Wright, Matsuko Yokokoji: Tantalum Memorial - Residue„Tantalum Memorial – Reconstruction“, © G. Harwood, R. Wright, M. Yokokoji (via)

Gestern Abend ging die transmediale.09, die 21. Ausgabe des Berliner Festivals für Kunst und digitale Kultur, zu Ende und bereits am Samstagabend wurde der Gewinner des begehrten Transmediale-Awards bekanntgegeben. Aus den etwa 900 vorgeschlagenen Werken aus insgesamt fünfzig Ländern wurden vorab acht Nominierungen getroffen, doch letztlich setzte sich die Installation „Tantalum Memorial“ des britisch-japanischen Künstlertrios, bestehend aus Graham Harwood, Richard Wright und Matsuko Yokokoji, im Rennen um den renommierten Preis durch. „Tantalum Memorial“ – oder zu Deutsch: Tantal-Mahnmal – erinnert an die vier Millionen kongolosischen Opfer der Coltan-Kriege, der schmutzigen Konflikte um den tantalhaltigen Rohstoff Coltan, welcher für die Mobiltelefonindustrie von großer Bedeutung ist.


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