6 typographische Feinheiten im Web

Web-Typographie en detail

twistedintellect.comtwistedintellect.com

Ein Blick in die Blogstatistik zeigt, dass im Lauf des mehr als einjährigen Bestehens von Castor und Pollux manche Themen schnell in den Hintergrund gerückt sind, obgleich diese dem ursprünglichen Konzept zufolge ein integraler Bestandteil dieses Blogs sein sollten. Eine dieser Themen ist die Typographie; und da ich mich in letzter Zeit wieder intensiv mit Web-Typographie beschäftigte, kommt es mir gelegen, wieder zu dem Thema zu schreiben.

Obgleich man im Internet Linksammlungen, Tutorials, Ratgeber usw. zu genüge findet, werden doch m.E. manche Aspekte dieses komplexen Themas unberechtigterweise gar nicht oder nur oberflächlich aufgegriffen. Wenn man einmal die üblichen Seiten zum Thema Web-Typgraphie abgrast, wird man bald erkennen, dass die Informationen überaus redundant sind. Nicht verzagen, dafür gibt es jetzt an dieser Stelle ein kurze Liste jener typographischen Feinheiten, die im Web selten oder gar nicht zur Sprache kommen – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


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Warum der „Ecofont“ gar nicht öko ist

Großer Käse: Löcher in den Buchstaben

Ecofont LogoLogo des Ecofont, © Ecofont

Derzeit bahnt sich ein Hype in der deutsch– und englischsprachigen Blogosphäre an: Der sog. Ecofont erfährt Begeisterung und Unterstützung von vielen Seiten, wird dabei stets als umweltfreundliche, weil tonerschonende Alternative zu den üblichen Schriften gepriesen. Durchlöcherte Buchstaben sollen nach Angaben des Entwicklers bis zu 20% Farbe einsparen und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dabei zeigt sich schnell, dass das so nicht stimmen kann.


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7 Fonts für die Verbannung

Ausgewählte typographische Alltagssünden

7 Fonts für die Verbannung

Ich habe es getan. Ich habe mehr als die Hälfte der auf meinem Computer gespeicherten Schriften gelöscht. Das war auch bitternötig, denn mit der Zeit und mit Unwissen über die Vorzüge einer guten Schriftart häuften sich einige schaurige, hässliche Fonts an, die ich einerseits nie gebraucht habe und die andererseits nur der Übersichtlichkeit schadeten.

Diese radikale Aufräumaktion und meine in letzter Zeit gewachsene Aufmerksamkeit für Typographie haben mich dazu veranlasst, einmal eine kleine, inoffizielle und vor allen Dingen sicherlich auch unvollständige Liste derjenigen Schriften zu erstellen, denen man im täglichen Leben sicherlich nicht hinterhertrauern wird. Sie schauen grässlich aus oder werden missbraucht, doch in jedem Falle werden sie mit einer ungerechtfertigten Penetranz gebraucht. Viele Webseiten, Flyer, Prospekte, und Speisekarten könnten durch ein emanzipiertes Aussortieren von ihrer Hässlichkeit und Unprofessionalität befreit werden.


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