Die Kunst, zu gewinnen

04. April 2013 von Marie Egger
Der Berlin Art Prize will unabhängig sein und alles ein wenig anders machen.
Die Macher des Berlin Art Prize: Alicia Reuter, Ulrich Wulff, Sophie Jung und Zoë Claire Miller (v.l.n.r.); Foto: © Patrick Burkhardt

Die Macher des Berlin Art Prize: Alicia Reuter, Ulrich Wulff, Sophie Jung und Zoë Claire Miller (v.l.n.r.); Foto: © Patrick Burkhardt

Alicia Reuter, Ulrich Wulff, Sophie Jung und Zoë Claire Miller haben den Berlin Art Prize e.V. gegründet. Im Juni 2013 vergibt die Jury erstmals den unabhängigen Preis für zeitgenössische Kunst aus Berlin. Unabhängig deswegen, weil die Veranstaltung nach universalen Qualitätsmerkmalen von Kunst sucht. Wer teilnehmen möchte, reicht seine Werke und ein Statement ein. Darauf gründen die Juroren ihre Entscheidung.
Ich habe mich mit allen vier Initiatoren getroffen und über Startspaß und Startschwierigkeiten gesprochen.

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Z Ich kenne Uli aus einer Bar vor einigen Jahren, oder? Ich kannte ihn kaum und dann hat er mich eingeladen, bei einer Ausstellung mitzumachen im Kunstverein Innsbruck.
U Im Zillertal.
Z Genau.
A Ich habe Zoë auf einer Party von 032c kennengelernt.
S Zoë hat uns dann alle zusammengeführt.

Und wo hattet ihr die Idee für den Berlin Art Prize?
Z Auch in einer Bar. Da kam Uli auf einen Kaffee vorbei und die Idee entstand.
A Aber wir arbeiten seit einem Jahr daran und es hat sich immer weiter entwickelt und viel verändert. Es ist nicht die gleiche Idee, wie die, mit der wir begonnen haben. Am Anfang haben wir viel mehr Ironie hineingebracht.
Z Am Anfang dachten wir: Wir vergeben einen Kunstpreis, der für alle offen ist. Das kann ja nicht sein, dass Kunstpreise immer nur von Firmen oder Institutionen vergeben werden und nicht von Kunst- und Kulturproduzenten selbst.
S Anfangs war die Idee, dass wir eine Party machen!
(alle lachen)
S Wir wollten eine Verleihung machen mit absurden Kategorien. Um damit einen Konterpart zu den existierenden Preisen zu bilden.

Was ist von der Ironie vom Anfang geblieben?
S Sie ist visuell auf unserer Website erkennbar. Man merkt schon, dass es nicht von einer fetten Institution kommt, sondern alles ein bisschen taktiler gehandhabt wird.
U (räuspert sich)
S Du willst was sagen?
U Die Ironie ist immer noch die gleiche. Die Ironie war immer der Spannungsbogen zu der Matrix, auf die wir uns beziehen. Das ist das, was funktioniert, in so einer markstrategischen Positionierung. Das heißt, jeder große Kunstpreis hat ein Unternehmen oder eine Institution hinter sich, die natürlich Eigeninteressen haben. Unsere Eigeninteressen sind per se andere. Weil wir wollen, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. Der ironische Spannungsbogen ist immer noch der gleiche. Nur ist uns klargeworden, dass es sehr wohl eine (auch von uns) ernst zu nehmende Position sein muss, die wir vertreten. Die Ironie liegt nicht in der Produktion selbst, sondern in dem Verhältnis zu dem, wogegen wir sind.

Wogegen seid ihr?
U Ich bin gegen Monopolisierung. So zu tun, als hätte man das Recht, die Kunst zu missbrauchen, um etwas anderes zu transportieren. Wenn große Unternehmen Kunstpreise finanzieren, kann ich mir nicht vorstellen, dass dahinter kein Eigeninteresse steht. Wir lassen den Kosmos ganz klein. Deswegen sind die Kategorien auch sehr, sehr basal und einfach formuliert. Ja, wirklich fast schon zu banal. Darin allein steckt ja schon Ironie. Aber auch im Verhältnis dazu, was Kategorien sonst sein wollen oder für was sie sich halten. Per se sind diese Kategorien auch ernst zu nehmen und wahnsinnig ernst. Je basaler, desto ernster, glaube ich.

Was sind eure Kategorien?
S Schönste Komposition. Bestes Konzept. Und Preis der Jury.

Waren die schon immer so?
Z Ursprünglich waren sie eine mehr und provokanter formuliert. Trockenstes Konzept, Beste Farbwahl, Schönste Komposition und Bester Seitensprung.
S Diese Kategorien sollen frei anwendbar sein, so dass es der Jury obliegt, was nun wirklich das trockenste Konzept und was die schönste Farbwahl ist. Man kann ja auch die schönste Farbwahl auf ein trockenes Konzept legen. Wir möchten die Kunst gern ernst nehmen. Deswegen waren Begrifflichkeiten, die bei den Künstlern anstoßen, nicht unser Ziel.

Würdest du sagen, dass andere Kunstpreise die Kunst nicht ernst nehmen?
S Nein, das wollte ich nicht sagen. Unsere bisherigen Kategorien transportierten so etwas. Das wollten wir nicht. Wir möchten, dass die Künstler Bock haben mitzumachen und sich auch ernst genommen fühlen.
Z Die Kategorien sind vollkommen offen gehalten und haben weder thematische noch mediale Eingrenzungen.
U Es ist die Kontextualisierung, die man damit aus der Hand gibt. Und es soll ja um Freiheit gehen. Darum, dass jemand machen kann, was er will, oder, was er machen muss. Und nicht, was er denkt, tun zu müssen. Deswegen ist die Kunst ja paradigmatisch für einen Lebensentwurf. Es sollte ja keiner machen müssen, was er denkt machen zu müssen aufgrund äußerer Umstände.

Ist es das, was ihr realisieren wollt, wenn ihr in den Titel eurer Website schreibt: „The independent art prize for contemporary art from Berlin.„?
U Ich würde es so unterschreiben.
S Hmhm.

Das heißt… Was hat jemand bekommen, wenn er den Berlin Art Prize gewonnen hat?
A Das ist ein interessanter Punkt. Ich kann zum Beispiel verstehen, wenn es vom Preis der Nationalgalerie für junge Kunst kein Preisgeld mehr gibt. Wir verleihen ein Preisgeld, aber manchmal ist es auch wichtig, einfach teilzunehmen. Das bedeutet etwas. Mit oder ohne Preisgeld. Mit oder ohne Residency. Diese Erfahrung zu machen.
Z Der wichtigste Effekt eines Preises, einer Preisgewinnung für einen Künstler ist das Renommee. Die Tatsache, dass man dadurch die Chancen steigert, das nächste Mal wieder etwas zu gewinnen. Wir wollen alle positiven Facetten eines Preises vereinen, überhöhen und überspitzen. Es gibt nicht nur einen tollen Katalog und eine Ausstellung und ein Preisgeld und eine Residency, sondern eben auch einen Pokal. Und hoffentlich bekommen wir auch einen roten Samtvorhang für die Preisverleihung.
S Es geht schon darum, dass man Kunst würdigt. Dass eine professionelle Jury sich die Arbeiten anschaut. Wir hoffen, dass sich Leute bewerben, die sich sonst gar nicht trauen, die sonst „durchfallen“. Deswegen findet ein anderer Selektionsprozess, statt.

Ist die Würdigung erhöhte Aufmerksamkeit oder eine Bewertung der Arbeiten, die sie besser als andere stellt? Oder: Wie wichtig ist es, so einen Preis zu gewinnen?
U Ganz im Ernst: Mit allem, was wir gerade gesagt haben, würde ich mich nicht für den Preis bewerben. Wirklich nicht. Es muss im Endeffekt um die Liebe zur Kunst gehen. Um nichts anderes. Das ist der Treffpunkt, den ich in dem Preis sehe. Dass Menschen zusammenkommen. Es geht um etwas, worüber sich die menschlichen Geister miteinander verbinden und plötzlich ist etwas da, was vorher nicht da war.
Entscheidend für die Jurysitzung ist, dass strategisches Vorgehen ausgeschlossen ist. Dadurch, dass wir die Entscheidung der Jury blind gestalten. Das heißt, die Leute wissen nicht, von wem welche Einreichung ist. Sie haben die Arbeiten vor sich, aber keinerlei Zusammenhang. Sondern einzig das, was sie sehen. Damit muss man dann zurecht kommen. Die Frage ist: Stimmen die Parameter, die immer die Parameter der Kunst waren und sein werden? Man kann als Kunsthistoriker natürlich Kontexte rausfinden. Das ist sehr interessant. Nur, das Bild ist deswegen interessant, weil es einfach reinknallt.
S Aber es muss ja erst Mal ein Publikum finden. Es muss gesehen werden.
U Ja, richtig.
S Und das ist es ja, was wir versuchen.
U Das ist das Langzeitziel dieses Preises, dass er zur Sensibilisierung des Publikums beiträgt.

Warum vergebt ihr dann einen Preis und macht nicht eine Ausstellung?
U Ich kenne niemanden, der noch in Gruppenausstellungen geht, zumindest nicht in dieser Stadt, dem es tatsächlich um die Gruppenausstellung geht. Ich gehe da hin, kaufe mir zehn billige Bier und vergesse den Tag am besten. Und den nächsten auch. Was schön ist. Aber das steht auf einem anderen Blatt Papier als die Möglichkeiten der Kunst. Die Möglichkeiten der Kunst sind ja sehr nüchtern.
S Der Preis gibt die nötige Form. Es ist die Form, die du brauchst, damit das ganze System angekurbelt wird.
Z Man kann das Projekt als großes Experiment betrachten. Eine Preisverleihung ist im Prinzip eine Wertzuschreibung, die von einer Autorität vorgenommen wird. Als Gruppe von jungen Kunst- und Kulturproduzenten haben wir eigentlich keine Autorität. Wir sind keine Firma mit Millionenumsätzen. Wir sind keine Institution mit einer langen Gründungsgeschichte. Dennoch glauben wir, dass wir mit unserem sozialen Kapital den Teilnehmern ganz schön was bringen können. Der künstlerische Erfolg hängt so sehr von talentunabhängigen Faktoren wie Vernetzung und Social Skills ab und es gibt so viele tolle Künstler gibt, die nie etwas gewinnen, für die sich keine Kuratoren einsetzen, die keinen Mäzen haben. Es war die Frage, wenn wir an so eine Sache demokratisch herangehen und wirklich versuchen, möglichst fair zu sein, ob da nicht ganz andere Gewinner herauskommen.

Wenn jeder sich bewerben kann, was liegt dem Preis denn für ein Verständnis davon zugrunde, was ein Künstler ist?
Z Ein Künstler ist jeder, der Kunst macht. Und ich würde auch keineswegs sagen, dass jemand aus dieser Definition ausgeschlossen wird, weil er nicht einen künstlerischen akademischen Laufgang hinter sich hat.
S Es wird ja jemanden geben, der sich nur um die Anonymisierung der Einreichungen kümmert und ich denke, man wird sehen, was für eine starke Auseinandersetzung hinter den Arbeiten steht.
Z Deswegen ist es ja auch ein Experiment.
A Und es gibt auch solche Situationen, jeder hat schon davon gehört: Dass jemand ein Leben lang Kunst gemacht hat und plötzlich nach dem Tod im Erbe finden sich tausende Fotografien…

Ihr habt euch Berlin Art Prize genannt. Worin liegt der Bezug zu Berlin?
Z Jeder Künstler, der seit einem halben Jahr hier arbeitet, unabhängig von Hintergrund, akademischer Ausbildung Geschlecht, Nationalität, kann sich bewerben.

Einen ebenso breiten Aufruf hörte man kürzlich auch von der Deutsche Bank KunstHalle. Jeder könne Arbeiten mitbringen und selbst aufhängen. Bis die Wand voll ist. Den besten Teilnehmern winken Preise in Form einer Förderung oder einer Ausstellung. Was sagt ihr zu dem Konzept?
A Es ist interessant, aber ich habe auch solche Ausstellungen gesehen. Wer zuerst kommt und sich in die Schlange stellt, der kommt rein und hat etwas an der Wand.
Z Ich glaube, jeder Künstler hat es echt satt, in riesigen Gruppenausstellungen mit Petersburger Hängung zu hängen.
U Ja. Es geht um eine Bank. Eine Bank spricht jetzt natürlich nicht nur Kunstinteressierte an. Das ist das Thema von jedem Volksfest. Sprich alle an und alle machen mit. Das ist super. Natürlich geht es da um etwas ganz anderes.

Das Team des Berlin Art Prize im Gespräch. Foto: © Florian Denzin

Das Team des Berlin Art Prize im Gespräch. Foto: © Florian Denzin

Aber ihr sprecht auch alle an und ladet alle ein, mitzumachen.
Z Ich glaube, wir würden es auf jeden Fall als respektlos ansehen, alle Arbeiten, die eingereicht werden an die Wände zu klatschen, bis die Wände voll sind, während die anderen vorne Schlange stehen.
U „Das ist Kunst, das nicht und das auch nicht.“ Kunst ist eine Möglichkeit des menschlichen Zusammentreffens und Miteinanders. Und es gibt gewisse Parameter, an denen man sie erkennt. Es passt, was die DB Kunsthalle macht. Es ist eher eine kulturwissenschaftliche Ausstellung würde ich sagen.
Ich traue der Kunst wahnsinnig viel zu. Sie kann ein Transformator für Lebensauffassungen, Lebenskonzepte und Lebensrealitäten sein. Ich glaube, da ist sehr, sehr viel gelagert, was man mit sich aus dem Leben hinausträgt. Außer miteinander geht es auf dieser Welt nicht um viel anderes.
Z Als Künstler hat man oft das Gefühl, Preise gingen immer an dieselben Personen, also an bereits sehr renommierte Künstler. Unser Gedanke war es, vorherigen Erfolg außer Acht zu lassen. Wir glauben, dass das nicht unbedingt ausschlaggebend ist, für die Beurteilung einer künstlerischen Arbeit.
S Wir richten uns an Berlin, weil hier eine große Menge an Künstlern lebt, die genau in diesem künstlerisch-kreativen Miteinander tätig ist und etwas leistet – das wollen wir aufgreifen.
Z Berlin wirbt mit diesen Künstlern und erlangt somit einen großen Teil seines coolen Images. Aber nur wenige Künstler können davon leben. Aufgrund der steigenden Mieten erschweren sich die Produktionsbedingungen und Absatzmärkte sind kaum vorhanden.
U Zudem leben wir Initiatoren ja auch hier, erleben den Alltag der Stadt, der mehr oder weniger attraktiv ist. Wir möchten einen Geist, den wir teilen mit anderen Menschen teilen.
Kunststudenten werden mit Vermarktungs- und Smalltalk-Kursen auf ihre Karriere vorbereitet. Kann es bitte mal um die Sache gehen? Da haben wir eine Gegenposition zu dem, was wir machen. Ich habe nichts dagegen, dass es so etwas gibt. Weil es eine prima Einladung ist, die jemand annehmen kann, um sich dagegen zu positionieren.

Was aber euren Preis auch zu einer kulturpolitischen Aussage macht.
U Absolut.
Z Ja.
A Ja.
S Definitiv.
(alle lachen)

Wie würdet ihr damit umgehen, wenn die Preisverleihung zum politischen Instrument wird?
Z Der Senat hat alle unsere Fördergeldanträge abgelehnt.

Das ist vielleicht gar nicht so schlecht.
U Ich glaube auch, das ist nämlich gerade nicht schlecht. Ich hoffe, wir werden uns alle daran erinnern, um worum es geht und das im Vordergrund behalten.
S Ja.
U Ich habe auch kein Problem damit, Geld und Unterstützung von anderen zu bekommen, solange klar ist, worum es geht. Also als Spende.

Wie sähe denn eine ideale Finanzierung aus?
S Sehr viel Eigenproduktsponsoring: Dass zum Beispiel eine Druckerei die Druckkosten übernimmt, oder Papier, das eine Papierfirma uns gibt… Wir würden es gern transparent gestalten und so viele Unterstützer wie möglich mit einbeziehen.
U Man kann nie vermeiden, dass das Geld, welches einem zur Unterstützung dient, nicht durch und durch sauber ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass entsprechende Geldgeber den Empfängern ihre Ansichten aufdrücken. Man unterstützt einen Gedanken, der weiterhin so sein wird.

Dann sind wir wieder bei Preisen, die von großen Unternehmen finanziert werden…
U Nein, die werden ja vom Konzern direkt ausgerufen mit deren Interessen, organisiert von deren Mitarbeitern.
A Ich denke schon, dass man zeigen will, „Hey, schaut: Wir sind interessiert an Kunst.“ – eine Verbindung bauen will, mit der Kunstszene. Wir sind schon verbunden mit der Kunstszene. Wir sind ein Teil von ihr und wir vier Gründer machen es nicht, um Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Wir wollen Aufmerksamkeit für die Künstler.

Wer sind diesmal die Mitglieder der Jury?
Z Uns war sehr wichtig, verschiedene Menschen zusammenzubringen, deren Meinung und Ansichten zu Kunst wir für sehr relevant und interessant halten, die aber nicht ausschließlich Kuratoren und Kunstwissenschaftler sind. Zum Beispiel ist Attila Saygel dabei. Er ist Gründer des Architekturbüros Saygel & Schreiber, die Kunst produzieren. Dann gibt es Eva Wilson, sie ist gerade kuratorische Assistentin bei Thyssen-Bornemisza Art Contemporary in Wien und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität.
S Dann gibt es Katharina Fichtner, Kulturattaché der Botschaft von Kanada. Sie hat zusammen mit Ellen Blumenstein, Kathrin Meyer, Fiona Geuss und Maribel López The Office gemacht. Sie haben an verschiedenen Orten in Berlin Performances, Ausstellungen usw. organisiert.
U Außerdem Antje Majewski, eine großartige Malerin und Professorin an der Kunsthochschule Weißensee. Und Timo Miettinen, Betreiber des Salon Dahlmann in Charlottenburg. Der nebenbei finnischer Unternehmer ist.

Das Team des Berlin Art Prize im Gespräch. Foto: © Peter Langer

Das Team des Berlin Art Prize im Gespräch. Foto: © Peter Langer

Habt ihr eine Strategie für die nächsten Jahre?
A Sicherlich sind wir im Moment fokussiert auf das, was vor uns liegt und das ist, mit dem Medienpartnern zu arbeiten, mit unseren Sponsoren zu arbeiten. Aber sofort, wenn der Preis verliehen ist, beginnen wir mit der Arbeit für nächstes Jahr.
Z An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir ab sofort einen Praktikanten suchen.
A Es ist sicherlich ein spannender Anfang. Es gibt auch Preise in London und Sydney, die genauso wie wir begonnen haben. Als Gruppe von Leuten, die sich sehr für Kunst interessieren und etwas für die Kunstszene machen wollten. Der Kunstpreis in London wurde vor acht Jahren gegründet und jetzt können sie bereits über 10000 Pounds Preisgeld vergeben.

Den Berlin Art Prize vergebt ihr jährlich. War das eine bewusste Entscheidung?
Z Ja, auf jeden Fall.
U Ich habe mir da gar keine wirklichen Gedanken gemacht.
Z Wenn wir alle sehr reich wären und keine Day-Jobs hätten, dann könnten wir das auch jeden Monat verleihen, das wäre auch ziemlich cool.
A Oh ja.
(lachen)
U Jetzt reicht’s aber!

Kommentare

  1. Unglaublich gute Geschichte. Super Idee. Wir sollten uns mal zusammen setzen. Ich arbeite an einer ähnlichen Idee. Da ich in Bonn bin, würde ich gerne Kontakt zur Gruppe bekommen.

  2. Liebe Marianne, danke für das Feedback! Den Kontakt zum Berlin Art Prize gebe ich dir gern.
    Alicia Reuter freut sich über deine Mail: moc.ezirptranilrebnull@retuer.a
    Viele Grüße
    Marie

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