Ein neuer Anstrich

13. Juni 2011 von Matthias Planitzer
Im Laufe seines nunmehr zweieinhalbjährigen Bestehens hat dieses Blog einige Veränderungen durchgemacht: Was mit recht bescheidenen Leistungen begann, gewann über die Zeit mehr Professionalität, weitete sich auf Nebenprojekte aus und steht nun an einem Punkt, der wieder eine wichtige Veränderung markiert. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick: Die Kommentarfunktion wird bis auf weiteres deaktiviert. Ein neues Layout stellt die technische Umsetzung sowie den nächsten Schritt in Richtung weiterer Professionalisierung als kunstjournalistisches Blog dar. Castor & Pollux wird in Zukunft durch Sponsoren refinanziert. Dies hat keine Auswirkungen auf die journalistische Qualität, jedes Sponsoring wird als solches markiert.

Im Lau­fe sei­nes nun­mehr zwei­ein­halb­jäh­ri­gen Bestehens hat die­ses Blog eini­ge Ver­än­de­run­gen durch­ge­macht: Was mit recht beschei­de­nen Leis­tun­gen begann, gewann über die Zeit mehr Pro­fes­sio­na­li­tät, wei­te­te sich auf Neben­pro­jek­te aus und steht nun an einem Punkt, der wie­der eine wich­ti­ge Ver­än­de­rung mar­kiert.

Die wich­tigs­ten Neue­run­gen im Über­blick:

  • Die Kom­men­tar­funk­ti­on wird bis auf wei­te­res deak­ti­viert.
  • Ein neu­es Lay­out stellt die tech­ni­sche Umset­zung sowie den nächs­ten Schritt in Rich­tung wei­te­rer Pro­fes­sio­na­li­sie­rung als kunst­jour­na­lis­ti­sches Blog dar.
  • Cas­tor & Pol­lux wird in Zukunft durch Spon­so­ren refi­nan­ziert. Dies hat kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die jour­na­lis­ti­sche Qua­li­tät, jedes Spon­so­ring wird als sol­ches mar­kiert.

Cas­tor & Pol­lux ent­wi­ckel­te sich zu einem Blog, das sich dem deskrip­ti­ven Kunst­jour­na­lis­mus ver­schrieb und dabei stets auf die Teil­ha­be der Leser bau­te. An die­ser Stel­le schrei­be ich nur über Aus­stel­lun­gen, die ich selbst gese­hen habe und die noch lan­ge genug lau­fen, daß auch der Leser die Gele­gen­heit hat, sich eine eige­ne Mei­nung zu bil­den um dann im bes­ten Fal­le hier­her zurück­keh­ren und in den Dis­kurs ein­stei­gen zu kön­nen. Zumin­dest der letz­te Punkt hat sich lei­der nicht bestä­tigt. Über die Ursa­chen hier­für habe ich lan­ge nach­ge­dacht, ande­re (Kunst-)Blogs beob­ach­tet und bin letzt­lich zu dem Schluss gekom­men, daß es aus einer Viel­zahl von Grün­den sinn­voll ist, die Kom­men­tar­funk­ti­on für die meis­ten kom­men­den Arti­kel gänz­lich abzu­schal­ten.

Ich will dies nicht im Ein­zel­nen aus­füh­ren, aber wenigs­tens kurz erwäh­nen: man­geln­de Par­ti­zi­pa­ti­on, neu aus­ge­rich­te­tes, maga­zin-arti­ges Schreib­ver­ständ­nis, sowie psy­cho­lo­gi­sche Fak­to­ren, die das Schreib- und Lese­er­leb­nis bei mir bzw. dem Leser beein­flus­sen. (Wer mein pri­va­tes Blog liest, weiß was ich damit mei­ne.)

Statt­des­sen ist jeder Leser freund­lich auf­ge­for­dert, zu den Arti­keln per Mail oder auf sei­ner eige­nen Sei­te Stel­lung zu neh­men oder Fra­gen zu stel­len. Ande­re Blogs, die mit die­sem Bei­spiel vor­an­ge­hen, konn­ten nach einer sol­chen Umge­stal­tung eine spür­ba­re Qua­li­täts­stei­ge­rung ver­bu­chen, was ich mir auch für Cas­tor & Pol­lux ver­spre­che. Zudem konn­ten sol­che Blogs para­do­xer­wei­se ein Mehr an qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Par­ti­zi­pa­ti­on ver­bu­chen.

Doch das ist nicht die ein­zi­ge Neue­rung: Damit ver­bun­den ist ein neu­es Lay­out, das nicht nur die tech­ni­sche Umset­zung dar­stellt, son­dern auch den oben ange­deu­te­ten Anspruch eines pro­fes­sio­nel­len Bei­spiels für deskrip­ti­ven, maga­zin-ori­en­tier­ten Kunst­jour­na­lis­mus umsetzt. Ver­mut­lich wer­den noch ver­ein­zelt klei­ne­re Män­gel auf­tau­chen, die aber schleu­nigst beho­ben wer­den. Für Hin­wei­se bin ich immer dank­bar.

Außer­dem hat die­ses Blog einen Punkt erreicht, an dem der wach­sen­de Auf­wand eine Refi­nan­zie­rung erfor­der­lich macht, wes­halb ich mich ent­schie­den habe, zukünf­tig auch Wer­bung ein­zu­bin­den. Dies wird in Form von Ban­nern, v.a. aber gespon­sor­ter Arti­kel statt­fin­den. Die inhalt­li­che Qua­li­tät und mei­ne per­sön­li­che Über­zeu­gung blei­ben jedoch wei­ter­hin von vor­dring­li­cher Wich­tig­keit. Damit jeder­zeit zwi­schen redak­tio­nel­len und gespon­sor­ten Inhal­ten unter­schie­den wer­den kann, wer­den die­se paid posts eigens mar­kiert wer­den. Mehr Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­dest du auf der ent­spre­chen­den Unter­sei­te zur Wer­bung auf Cas­tor & Pol­lux.

 

Bleibt nur noch eines zu sagen: Ich hof­fe, daß die­se Neue­run­gen zur wei­te­ren Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und all­ge­mei­nen Ver­bes­se­rung des Blogs bei­tra­gen wird, und bin gespannt auf eure Mei­nung!