Ein neuer Anstrich

Alles neu macht der Juni

Im Laufe sei­nes nun­mehr zwei­ein­halb­jäh­ri­gen Beste­hens hat die­ses Blog einige Ver­än­de­run­gen durch­ge­macht: Was mit recht beschei­de­nen Leis­tun­gen begann, gewann über die Zeit mehr Pro­fes­sio­na­li­tät, wei­tete sich auf Neben­pro­jekte aus und steht nun an einem Punkt, der wie­der eine wich­tige Ver­än­de­rung markiert.

Die wich­tigs­ten Neue­run­gen im Überblick:

  • Die Kom­men­tar­funk­tion wird bis auf wei­te­res deaktiviert.
  • Ein neues Lay­out stellt die tech­ni­sche Umset­zung sowie den nächs­ten Schritt in Rich­tung wei­te­rer Pro­fes­sio­na­li­sie­rung als kunst­jour­na­lis­ti­sches Blog dar.
  • Cas­tor & Pol­lux wird in Zukunft durch Spon­so­ren refi­nan­ziert. Dies hat keine Aus­wir­kun­gen auf die jour­na­lis­ti­sche Qua­li­tät, jedes Spon­so­ring wird als sol­ches markiert.

Cas­tor & Pol­lux ent­wi­ckelte sich zu einem Blog, das sich dem deskrip­ti­ven Kunst­jour­na­lis­mus ver­schrieb und dabei stets auf die Teil­habe der Leser baute. An die­ser Stelle schreibe ich nur über Aus­stel­lun­gen, die ich selbst gese­hen habe und die noch lange genug lau­fen, daß auch der Leser die Gele­gen­heit hat, sich eine eigene Mei­nung zu bil­den um dann im bes­ten Falle hier­her zurück­keh­ren und in den Dis­kurs ein­stei­gen zu kön­nen. Zumin­dest der letzte Punkt hat sich lei­der nicht bestä­tigt. Über die Ursa­chen hier­für habe ich lange nach­ge­dacht, andere (Kunst-)Blogs beob­ach­tet und bin letzt­lich zu dem Schluss gekom­men, daß es aus einer Viel­zahl von Grün­den sinn­voll ist, die Kom­men­tar­funk­tion für die meis­ten kom­men­den Arti­kel gänz­lich abzuschalten.

Ich will dies nicht im Ein­zel­nen aus­füh­ren, aber wenigs­tens kurz erwäh­nen: man­gelnde Par­ti­zi­pa­tion, neu aus­ge­rich­te­tes, magazin-artiges Schreib­ver­ständ­nis, sowie psy­cho­lo­gi­sche Fak­to­ren, die das Schreib– und Lese­er­leb­nis bei mir bzw. dem Leser beein­flus­sen. (Wer mein pri­va­tes Blog liest, weiß was ich damit meine.)

Statt­des­sen ist jeder Leser freund­lich auf­ge­for­dert, zu den Arti­keln per Mail oder auf sei­ner eige­nen Seite Stel­lung zu neh­men oder Fra­gen zu stel­len. Andere Blogs, die mit die­sem Bei­spiel vor­an­ge­hen, konn­ten nach einer sol­chen Umge­stal­tung eine spür­bare Qua­li­täts­stei­ge­rung ver­bu­chen, was ich mir auch für Cas­tor & Pol­lux ver­spre­che. Zudem konn­ten sol­che Blogs para­do­xer­weise ein Mehr an qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Par­ti­zi­pa­tion verbuchen.

Doch das ist nicht die ein­zige Neue­rung: Damit ver­bun­den ist ein neues Lay­out, das nicht nur die tech­ni­sche Umset­zung dar­stellt, son­dern auch den oben ange­deu­te­ten Anspruch eines pro­fes­sio­nel­len Bei­spiels für deskrip­ti­ven, magazin-orientierten Kunst­jour­na­lis­mus umsetzt. Ver­mut­lich wer­den noch ver­ein­zelt klei­nere Män­gel auf­tau­chen, die aber schleu­nigst beho­ben wer­den. Für Hin­weise bin ich immer dankbar.

Außer­dem hat die­ses Blog einen Punkt erreicht, an dem der wach­sende Auf­wand eine Refi­nan­zie­rung erfor­der­lich macht, wes­halb ich mich ent­schie­den habe, zukünf­tig auch Wer­bung ein­zu­bin­den. Dies wird in Form von Ban­nern, v.a. aber gespon­sor­ter Arti­kel statt­fin­den. Die inhalt­li­che Qua­li­tät und meine per­sön­li­che Über­zeu­gung blei­ben jedoch wei­ter­hin von vor­dring­li­cher Wich­tig­keit. Damit jeder­zeit zwi­schen redak­tio­nel­len und gespon­sor­ten Inhal­ten unter­schie­den wer­den kann, wer­den diese paid posts eigens mar­kiert wer­den. Mehr Infor­ma­tio­nen zu die­sem Thema fin­dest du auf der ent­spre­chen­den Unter­seite zur Wer­bung auf Cas­tor & Pol­lux.

 

Bleibt nur noch eines zu sagen: Ich hoffe, daß diese Neue­run­gen zur wei­te­ren Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und all­ge­mei­nen Ver­bes­se­rung des Blogs bei­tra­gen wird, und bin gespannt auf eure Meinung!