Zum Geburtstag viel Glück

10. Januar 2010 von Matthias Planitzer
Damals war's: Der erste Artikel bei Castor und Pollux Heute vor einem Jahr - da begann das virtuelle Leben dieses Blogs. Seitdem gab es hier viele Artikel, in denen ich mich kommenden Ausstellungen, einzelnen Künstlern und hin und wieder auch ausgewählter StreetArt gewidmet habe. Der Schwerpunkt hat sich seitdem verlagert, gewisse Tendenzen haben sich herausgebildet: die StreetArt trat zugunsten zeitgenössischer Kunst in den Hintergrund, einzelne Künstler wie Bas Jan Ader, Zach Johnsen oder Chris Burden wurden (und werden) nicht nur einmal angesprochen.
Damals war's: Der erste Artikel bei Castor und PolluxDamals war’s: Der ers­te Arti­kel bei Cas­tor und Pol­lux

Heu­te vor einem Jahr  — da begann das vir­tu­el­le Leben die­ses Blogs. Seit­dem gab es hier vie­le Arti­kel, in denen ich mich kom­men­den Aus­stel­lun­gen, ein­zel­nen Künst­lern und hin und wie­der auch aus­ge­wähl­ter Stre­etArt gewid­met habe. Der Schwer­punkt hat sich seit­dem ver­la­gert, gewis­se Ten­den­zen haben sich her­aus­ge­bil­det: die Stre­etArt trat zuguns­ten zeit­ge­nös­si­scher Kunst in den Hin­ter­grund, ein­zel­ne Künst­ler wie Bas Jan Ader, Zach John­sen oder Chris Bur­den wur­den (und wer­den) nicht nur ein­mal ange­spro­chen.

 

Rück­blick

Die grund­le­gen­de Idee hin­ter die­sem Blog war ja die (und dar­in sehe ich mich durch Gesprä­che mit ande­ren Kunst­blog­gern und auch eini­gen Lesern bestä­tigt), dass nicht ein­fach in der Manier der meis­ten Kunst­blogs nur Bil­der hoch­ge­la­den wer­den und dann der Leser ohne jeg­li­che Ahnung allein gelas­sen wird. Statt­des­sen soll­te auch tat­säch­lich etwas über die vor­ge­stell­te Kunst geschrie­ben wer­den und zumin­dest ein per­sön­li­cher Vor­schlag gebracht wer­den, wie man sie auf­fas­sen kön­ne. Mit Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen macht’s ein­fach mehr Sinn und mehr Spaß. Aber auch viel mehr Arbeit.

In die­sem einen Jahr hat sich aber auch die Pos­ting­fre­quenz stark ver­än­dert. Inves­tier­te ich anfangs noch sehr viel Zeit, um jeden zwei­ten Tag einen neu­en Arti­kel prä­sen­tie­ren zu kön­nen, ist die­se mitt­ler­wei­le stu­di­ums­be­dingt wesent­lich knap­per, sodass im Mit­tel nur noch wöchent­lich neue Posts erschei­nen. Grob geschätzt erreicht nur 1–2% des­sen, was ich in Aus­stel­lun­gen, im Inter­net oder sonst wo auf­schnap­pe auch die­ses Blog.

Den­noch stie­gen die Besu­cher­zah­len seit­dem kon­ti­nu­ier­lich und allem Anschein nach wird die­se Ten­denz auch wei­ter­hin bestehen blei­ben — an die­ser Stel­le eine gro­ßes Dan­ke­schön!

 

Aus­blick

Ganymed

Sei’s drum, um der gro­ßen Pos­ting­fre­quenz ent­ge­gen­zu­wir­ken hat Cas­tor und Pol­lux jetzt einen Able­ger namens Gany­med. Sein Kon­zept liegt irgend­wo zwi­schen dem des obi­gen Bei­spiels und dem Cas­tor und Pol­li­cis: Bei Gany­med wird auf den gewohnt umfang­rei­chen Text ver­zich­tet und statt­des­sen anhand von Zita­ten aus Lite­ra­tur und Phi­lo­so­phie sowie mit­tels Links auf ande­re, for­mi­da­ble Kunst­web­sei­ten ein Ein­blick in das vor­ge­stell­te Werk oder die Motiv­ge­schich­te gege­ben. Die Hoff­nung dahin­ter ist, dass ich so mehr Kunst vor­stel­len kann, ohne jedoch viel Zeit auf­wen­den zu müs­sen.

Bewusst habe ich bei Gany­med auf aller­lei Schnör­kel, gra­fi­scher wie auch inhalt­li­cher Natur, ver­zich­tet. Die Sei­te kommt über­aus schlicht und mini­ma­lis­tisch daher, die Arti­kel spa­ren über­flüs­si­ge Wor­te, die Viel­falt der Archi­vie­rungs­op­tio­nen wur­de her­un­ter­ge­bro­chen, auf eine Kom­men­tar­funk­ti­on gänz­lich ver­zich­tet. Stär­ker kann man den Inhalt gar nicht in den Vor­der­grund stel­len.

Ob sich die­ses Kon­zept behaup­ten kön­nen wird, steht im Rau­me — ich bin jedoch guter Din­ge!

 

Feed­back

Ein wich­ti­ges Anlie­gen habe ich aber noch: Ich will wis­sen, was dir an die­sem Blog gefällt und was nicht. Was soll­te unbe­dingt bei­be­hal­ten wer­den? Was aus­ge­baut wer­den? Und was soll­te tun­lichst ein Ende fin­den? Ich will dei­ne Mei­nung hören und die­ses Blog bes­ser gestal­ten!