10. Dezember 2009
Neues aus der Tüftelstube
„Beginning“, © Yamamoto Gendai
Castor & Pollux steuert jetzt nun langsam auf das erste Jubiläum zu, noch etwas mehr als ein Monat und dann darf (im Stillen) gefeiert und frohlockt werden. Seit dem Tag, an dem der Startschuss fiel, hat sich hier so manches getan und so kann noch vor dem ersten Geburtstag ein Ausblick auf das Neuste aus dem Hause Castor und Pollux gegeben werden:
Ganymed
Manch einer wird bemerkt haben, dass in letzter Zeit die Postingfrequenz abgenommen hat. Erschien noch anfangs alle zwei bis drei Tage ein neuer Eintrag und wurde rechts unter „Kommende Artikel“ stets auf bereits fertige Posts hingewiesen, genehmige ich mir nun mitunter etwas mehr Zeit beim Schreiben neuer Artikel. Das liegt in erster Linie am zunehmenden Zeitaufwand des Studiums, aber auch am wählerischeren Vorgehen, was die Themenauswahl angeht.
Da ich dieses Blog nicht um seine in dieser Bloglandschaft rare Eigenschaft schmälern will, tatsächlich auch etwas über die vorgestellte Kunst zu schreiben, wird es demnächst einen Ableger namens Ganymed geben, der zwar selbst keine großen Worte über die gepostete Kunst verliert, dafür aber auf lesenswerte Interpretationen, Beschreibungen und Hintergrundinformationen anderer Quellen verweist.
Derzeit befindet sich dieses neue Projekt noch im Aufbau, insbesondere was das Layout angeht, aber immerhin heißt es auf der About-Seite schon:
„‚Verily wise Zeus carried off golden-haired Ganymedes because of his beauty, to be amongst the Deathless Ones and pour drink for the gods in the house of Zeus – a wonder to see – honoured by all the immortals as he draws the red nectar from the golden bowl.“
[Hesiod: Homerische Hymnen, 5.202ff]
Ganymed, der Schönste unter den Sterblichen, der von Zeus selbst in den Himmel entrückt wurde, um den olympischen Göttern als Mundschank zu dienen, Nektar und Ambrosia aufzutafeln. Dieses Blog soll süßeste Kunst kredenzen […]
Man darf gespannt sein!
Adventsaktion von Uberding.de
Das Uberding – ein Blog über Mode, Kunst, Lifestyle, Net-Geschehen aus dem fernen Stuttgart – versüßt seinen Lesern die Weihnachtszeit passenderweise mit einem eigenen Adventskalender. Statt ordinärer Schokolade verbirgt sich hinter jedem Türchen ein Interview mit einem Autor eines anderen Blogs, den (so vermute ich) die Autorinnen selbst auch lesen. Und da eine von ihnen, Mia, hier mitliest, kam wohl eines zum anderen und so wird hinter dem zwölften Türchen ein kurzes Interview mit mir versteckt sein. Ein Besuch des Uberdings ist – und nicht nur wegen dieses Anlasses – wärmstens ans Herz zu legen!
Dies und das
In letzter Zeit mache ich mir ernsthaft Gedanken, ob ich nicht nur wie bisher über Kunst schreiben, sondern mich zukünftig auch tatsächlich in selbiger üben mag. Ideen gibt es bereits, auch konkrete und bezahlbare, fraglich ist nur, mit welcher genauen Intention und in welchem Rahmen dies ablaufen soll. Meiner Ansicht nach ist Kunst im Allgemeinen zu schade, um hinter verschlossenen Türen zu versauern; sie gehört in die Galerien, auf die Straße, in die Museen, meinetwegen auch in die Cafés, Lounges und ins Burger King um die Ecke. Kunst zu schaffen hieße daher auch, vor diesem Hintergrund zu arbeiten, und wenn man bedenkt, dass selbst gestandene, teils ausgebildete, quasi „hauptberufliche“ Künstler arge Probleme damit haben, angemessene Orte für ihre Werke zu finden, sehe ich da das größte Problem meines Vorhabens.
Weiters: Nach wie vor sind Gastautoren herzlich willkommen! Wenn du Lust hast, über ein bestimmtes Thema zu schreiben und dadurch – falls vorhanden – auch dein eigenes Blog zu promoten, kannst du dich ganz unkompliziert und einfach per Mail an mich wenden!



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