Urban Affairs Extended

Jetzt auch mit zeitgenössischer Kunst

Eindruck von der Urban Affairs 08Ein­druck von der Urban Affairs 08

Ich hatte ja bereits vor ziem­lich genau zwei Mona­ten froh­lockt: die dies­jäh­rige Urban Affairs bleibt in Ber­lin und zieht doch nicht nach War­schau um. Damals sickerte auch schon aus inter­nen Krei­sen durch, dass man bei der Wahl der Räum­lich­keit die ver­gan­gene Loca­tion, die Braue­rei Fried­richs­höhe, noch ein­mal top­pen würde und den neus­ten Stern am Ber­li­ner StreetArt-Himmel, näm­lich das Statt­bad Wed­ding aus­er­ko­ren hätte. Mitt­ler­weile ist mehr bekannt gewor­den und so kann man ab Mitt­woch auf der Urban Affairs Exten­ded Eini­ges entdecken.

Vorderseite des Flyers der Urban Affairs ExtendedVor­der­seite des Fly­ers (via/Rückseite)

Den gan­zen Juli lang hat man näm­lich nicht nur die Mög­lich­keit, die Räume und Kata­kom­ben des Statt­ba­des zu erkun­den, son­dern einer Hand­voll Kunst­ak­tio­nen und –pro­jek­ten bei­zu­woh­nen. Eines davon ist der vor­läu­fige Höhe­punkt in El Bochos aktu­el­ler Tape-Art-Phase: Die Ver­hül­lung des Statt­ba­des mit mehr als 1000 m² Kle­be­band wird am 4. Juli voll­en­det sein und dann jeden Besu­cher zum Ver­wei­len einladen.

Dane­ben wird auch eine Graf­fiti Wall zu sehen sein, fak­tisch ein rie­si­ger Touch­screen, der es ermög­licht, sich an den elek­tro­ni­schen Pen­dants zu Spray­can und Edding aus­zu­pro­bie­ren und das Sprayen selbst zu ent­de­cken. Eben­falls emp­feh­lens­wert: Das Canary Islands Urban Cul­ture Fes­ti­val (oder auch CIUC Fes­ti­val) wird auf sei­ner Reise durch euro­päi­sche und afri­ka­ni­sche Metro­po­len bei den Urban Affairs Halt machen und die viel­fäl­ti­gen Arbei­ten sei­ner (Street-)Artists und bei eben­falls kana­ri­scher Live­mu­sik ausstellen.

Für das Mai­nevent jedoch hat sich wie gewohnt wie­der ein­mal die First Class der euro­päi­schen StreetArt-Szene ein­ge­fun­den um sich in und an der bereit­ge­stell­ten Loca­tion aus­zu­to­ben.  Unter ihnen sind keine gerin­ge­ren als bspw. Nomad, Alias, Just oder Anton Unai anzu­tref­fen. Zwar nicht per­sön­lich vor Ort, aber durch Leih­ga­ben den­noch ver­tre­ten sein wer­den auch Banksy, D*Face, Nick Wal­ker u.a.

 

Mehr Infos über die Urban Affairs Exten­ded, die dazu­ge­hö­ri­gen Pro­jekte, die Künst­ler und den Ter­min­ka­len­der gibt es auf der Home­page.
Wir sehen uns dann vor Ort!