No more sugar for the monkey

27. Mai 2009 von Matthias Planitzer
(via) Vergangene Woche fuhren ebbé, eine gute Freundin von ihr und ich in den Wedding und fanden uns vor den Türen einer leer stehenden Schwimmhalle, dem Stadtbad Wedding wieder. Direkt an der Panke gelegen thront dieser Betonkoloss dunkel über der Umgebung, doch an diesem Abend war der lange verlassene Bau erleuchtet. Denn es ging in den Untergrund. Auf uns wartete ein krasser Rundgang durch die Katakomben, zwischen Rohren und Kesseln wollten die Kunstwerke der Ausstellung "No more sugar for the monkey" entdeckt werden. Uns bot sich ein einmaliges Erlebnis, wie wir es nicht erwaret hätten.

No more sugar for the monkeys(via)

Ver­gan­ge­ne Woche fuh­ren ebbé, eine gute Freun­din von ihr und ich in den Wed­ding und fan­den uns vor den Türen einer leer ste­hen­den Schwimm­hal­le, dem Stadt­bad Wed­ding, wie­der. Direkt an der Pan­ke gele­gen thront die­ser Beton­ko­loss dun­kel über der Umge­bung, doch an die­sem Abend war der lan­ge ver­las­se­ne Bau erleuch­tet.
Denn es ging in den Unter­grund. Auf uns war­te­te ein kras­ser Rund­gang durch die Kata­kom­ben; zwi­schen Roh­ren und Kes­seln woll­ten die Kunst­wer­ke der Aus­stel­lung »No more sugar for the mon­key« ent­deckt wer­den. Uns bot sich ein ein­ma­li­ges Erleb­nis, wie wir es nicht erwar­tet hät­ten.

Zunächst waren die Türen ver­schlos­sen und wir muss­ten ein wenig rüt­teln und klop­fen, ehe uns Ein­lass gewährt wur­de. Sogleich wur­de uns der Weg in den Kel­ler gezeigt und so lie­fen wir allein durch die spär­lich beleuch­te­ten Gän­ge, beglei­tet von mono­to­nen, elek­tri­schen Geräu­schen und den hier und dort aus­ge­stell­ten Bil­dern. Zwi­schen Roh­ren und Ven­ti­len, an geflies­ten Wän­den und auf über die Jah­re ver­dreck­ten Böden prä­sen­tiert die Aus­stel­lung neben Foto­gra­fi­schem und Gemal­tem Aktu­el­les aus dem Stre­etArt-Milieu.

No more sugar for the monkey(via)

Über­zeu­gen konn­te dies jedoch nicht. Die meis­ten Stü­cke waren eher lang­wei­lig und ernüch­ternd, bis auf weni­ge Aus­nah­men wirk­ten die­se auch recht depla­ziert. Da hät­te man mehr draus machen kön­nen — die küh­le, ein wenig schau­ri­ge Atmo­sphä­re hät­te so eini­ges her­ge­ge­ben, was dem Ide­en­reich­tum dien­lich gewe­sen wäre. Denn die war schließ­lich das wah­re High­light des Abends, zumal wir prak­tisch allein die spär­lich beleuch­te­ten Räu­me erkun­de­ten.

 

Doch das Bes­te kommt zum Schluss: Die­sen Sams­tag wird die Finis­sa­ge bei Live-DJ-Beschal­lung zünf­tig gefei­ert und zwi­schen Ven­ti­len und Kes­seln sowie an der Bar Wod­ka und Cock­tails genos­sen. Für ebbé* und mich stand fest: Wir sind dabei. Nach­dem zu erah­nen war, wel­che Atmo­sphä­re hier herr­schen wür­de, wol­len wir den neus­ten Geheim­tip der Ber­li­ner Par­ty­sze­ne auch bei Neon­schein erkun­den.

Und noch eine freu­di­ge Nach­richt kann ich ver­kün­den: Wie aus bes­ten Krei­sen zu hören ist, wird auch die Urban Affairs 2009 nach dem Heck­meck um einen Umzug nach War­schau wahr­schein­lich doch in Ber­lin blei­ben und — na klar — das Stadt­bad Wed­ding bezie­hen. Ich bin schon gespannt!

* Fotos gibt’s vor­erst nur auf ihrem Blog, mei­ne müs­sen, da ana­log, lei­der erst ent­wi­ckelt wer­den…

Kommentare

  1. Also heu­te abend dann mal, wa? Super-Tipp!

  2. Ich bin ab etwa 23:00 Uhr am Start — bis dann!

Andere Meinungen

  1. […] Satur­day the finis­sa­ge and after­par­ty of No Sugar For My Mon­key took place at Stadt­bad Wed­ding, a for­mer swim­ming pool loca­ted in Gerichts­stras­se in Wed­ding, that […]

  2. […] Satur­day the finis­sa­ge and after­par­ty of No Sugar For My Mon­key took place at Stadt­bad Wed­ding, a for­mer swim­ming pool loca­ted in Gerichts­stras­se in Wed­ding, that […]

  3. […] und Pol­lux haben eine pri­ma Loca­ti­on aus­ge­macht. Im ehe­ma­li­gen Stadt­bad Wed­ding fin­det zur Aus­stel­lung »No more sugar for the mon­key« mor­gen (Sa. […]

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