Spread some love

Ein Herz für Blogs

Ein Herz für Blogs(via)

Als ich soeben (20:30 Uhr) von der Uni kam und nach diver­sen Mails auch einen Blick in den Blog warf, haute es mich fast um: Ges­tern erst ein Besu­cher­re­kord, heute wie­der ein Wachs­tum um 26%. Das liegt aber v.a. an den besu­cher­star­ken Blogs, die auf Cas­tor und Pol­lux ver­lin­ken.
Und da ich nach einem lan­gen, ereig­nis­rei­chen und von Har­mo­nie und Nächs­ten­liebe gepräg­ten Tag in der Uni noch immer nicht genug habe und die­ses Blog heute bereits schon mehr­fach von den Blo­gnach­barn* gelobt wurde (danke euch), will ich noch ein biss­chen Liebe zurückgeben.

Wie du sicher­lich schon mit­be­kom­men hast, fin­det heute in der deut­schen Blo­go­sphäre ein gro­ßes Grup­pen­ge­ku­schel statt. Eigent­lich wollte ich da nicht mit­ma­chen, aber der Fakt, dass ich, wäh­rend ich die­sen Arti­kel schreibe, Dr. House ver­nach­läs­sige, macht wohl klar, dass ich meine Mei­nung geän­dert habe. Im Fol­gen­den will ich nicht nur jenen Blogs dan­ken, über die viele Besu­cher die­ses Blog fin­den, son­dern auch ein paar ganz per­sön­li­che Emp­feh­lun­gen geben – alle sind in jedem Fall einen län­ge­ren Besuch wert!

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Auszeit

Eine kleine Pause

Viele von euch haben es wahr­schein­lich schon mit­be­kom­men: In letz­ter Zeit stieg das Pos­tin­gin­ter­vall von übli­cher­weise zwei Tagen auf sechs Tage an. Man kann auch sagen: Eine Arti­kel­flaute hat sich ein­ge­stellt. Das hat zwei wich­tige Gründe:

Das neue Semes­ter hat ange­fan­gen und lässt seit dem ers­ten Tag nicht viel Frei­zeit und zudem befinde ich mich mit­ten im Umzugs­stress, was mir letzt­end­lich nur wenig Zeit zum Blog­gen lässt.
Für gewöhn­lich brau­che ich für einen Arti­kel etwa vier Stun­den incl. Recher­che, Zeit, die ich nicht mehr so viel habe. Aus die­sem Grund war es hier in letz­ter Zeit auch recht still. Das wird sich auch in den kom­men­den Tagen und Wochen nicht ändern, sobald ich jedoch in der neuen Woh­nung einen Inter­net­zu­gang habe, geht es hier wie gewohnt weiter.

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Kunst an den eigenen vier Wänden

My home is my castle

Hanging Art(domi​no​mag​.com)

Wenn man an Kunst in Pri­vat­be­sitz denkt, hat man womög­lich eher das Bild einer reich­lich behan­ge­nen Villa im Gru­ne­wald bzw. in Bogen­hau­sen vor dem inne­ren Auge, schließ­lich sind das die Orte, wo man teure Kunst­werke ver­mu­ten würde. Doch Kunst ist bekannt­lich nicht auto­ma­tisch das, was sich gut ver­kauft, son­dern das, was inspi­riert und anspricht. Und davon gibt es jede Menge zu ent­de­cken und nicht zuletzt auch für das eigene Heim zu gewinnen.

Da ich der­zeit mit­ten im Umzugs­stress ste­cke, stellt sich auch für mich die Frage, wie ich die neue Woh­nung mit preis­wer­ten Wer­ken ver­schö­nern kann. Dazu habe ich mich auf die Suche nach stu­den­ten­freund­li­chen Lösun­gen gemacht – und bin fün­dig geworden.

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München ehrt IKEA-Design

Ausstellung in der Neuen Sammlung

Gießkannen PS VallöGieß­kan­nen “PS Vallö”, Die Neue Sammlung

Kaum eine Marke hat die Wohn– und Schlaf­zim­mer die­ser Welt so nach­hal­tig geprägt wie das schwe­di­sche Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men IKEA. Längst gehö­ren Billy, Malm und Fak­tum zum grund­le­gen­den Inven­tar einer jeden (stu­den­ti­schen) Woh­nung und sind dort auch nicht mehr weg­zu­den­ken. Den mitt­ler­weile seit sech­zig Jah­ren erfolg­rei­chen Pro­duk­ten des schwe­di­schen Möbel­hau­ses wid­met nun Die Neue Samm­lung, welt­weit eine der wich­tigs­ten Instan­zen in Sachen Design, eine eigene Aus­stel­lung mit 150 Einzelstücken.

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Die interaktive Kunst des Jeppe Hein

Einladende Offerten - oder - Die Mär von der Autonomie

Jeppe Hein: Neon Wall“Neon Wall”, © Jeppe Hein

Zeit­ge­nös­si­sche Kunst – Con­tem­porary Art –, eine Pop­kul­tur oder eine Kul­tur auf dem Weg dort­hin, wel­che sich auch von ande­ren ihrer Art in einem Punkt nicht unter­schei­det: Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Man­che ver­fol­gen die Nach­rich­ten um ihre künst­le­ri­schen Idole so inten­siv, dass sie nicht mehr kri­tisch den­ken kön­nen (auch am 1. April nicht) und somit ihre Selbst­be­stim­mung auf­ge­ben. “Der Kult des Künst­lers”: Iko­nen wer­den gebo­ren, Iko­nen ster­ben gele­gent­lich auch.

Ein sol­cher Stern am Kunst­him­mel ist auch Jeppe Hein. Im Unter­schied zu Damien Hirst und ande­ren ver­zich­tet er jedoch auf publi­kums­wirk­same Skan­dale und Pro­vo­ka­tio­nen und fes­selt die Betrach­ter sei­ner Werke lie­ber mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Leh­ren über Selbst– und Fremdbestimmtheit.

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Damien Hirst im Hamburger Bahnhof

Erstmals umfassende Ausstellung geplant

Damien Hirst: For the love of god“For the love of god”, © Damien Hirst (via)

Es ist die Schlag­zeile des Jah­res, die Nach­richt ist heiß und macht der­zeit die große Runde: Der Ham­bur­ger Bahn­hof stellt ver­mut­lich die­sen Herbst, aber noch die­ses Jahr eine große Samm­lung aus der gesam­ten Schaf­fens­zeit des bri­ti­schen Kult­künst­lers Damien Hirst aus. Man habe die her­vor­ra­gen­den Kon­takte zu Museen und Samm­lun­gen in alle Welt genutzt, um eine bis­her ein­zig­ar­tige Aus­stel­lung auf die Beine zu stel­len, die nicht nur die gro­ßen Höhe­punkte im künst­le­ri­schen Leben Hirsts zei­gen, son­dern auch bis­her unbe­kannte Werke aus sei­ner frü­hen Schaf­fens­phase erst­mals dem Publi­kum prä­sen­tie­ren wird.

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