Alles ist erleuchtet

Die Lichter des Vincent Kohler

Vincent Kohler: Souche„Souche“, Vincent Kohler

Licht und der Einsatz desselben spielen in den meisten Kunstgenres eine bedeutsame Rolle: In der Architektur entscheidet es über Erfolg oder Misserfolg, Typographie ist die Kunst der Frei– und Zwischenräume und wer einmal einen echten Rembrandt bewundern durfte, wird bestätigen können, dass seine Werke nicht nur das Licht eingefangen zu scheinen haben, sondern auf eigenartige Weise auch jeden Raum zum Strahlen bringen können.
Dem Einsatz von Licht kommt aber nicht nur eine Nebenrolle, bestenfalls eine zweite Hauptrolle in der Kunst zu, viele Künstler machen es auch zum Mittelpunkt ihrer Werke. Einer von ihnen ist Vincent Kohler, der in seinen Installationen Licht und Rhythmik verbindet.


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StreetArt im Auftrag von adidas

Ein Blick auf die Werbestrategie des Firmengiganten

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Guerilla-Marketing ist schon seit einigen Jahren in Mode, jede Marke, die etwas auf sich hält, muss auf den Zug aufspringen und ihre Produkte in einem vermeintlich hippen Licht darstellen. Zu den Big Playern im Geschäft gehört auch adidas. Das weltweit agierende Unternehmen aus dem beschaulichen Herzogenaurach platziert seine Werbung im Umfeld jener Zielgruppe, die „eine der lebendigsten und einflussreichsten Jugendkulturen“ darstelle; im Herzen der StreetArt-Gemeinde. Dass diese jedoch von den Bemühungen des Sportartikelherstellers nichts wissen will, ist in der Werbeabteilung des mittelfränkischen Unternehmens scheinbar noch nicht angekommen.


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Fotografie in flagranti

Sex in japanischen Parks: Zuschauer gibt es immer

Kohei Yoshiyuki: The Park, UntitledUntitled, aus der Serie „The Park“, © Kohei Yoshiyuki

Dem Thema „Fotografie“ kommt in diesem Blog zwar keinen großen Stellenwert zu, doch hin und wieder gibt es den Anlass, auf vorzügliche Arbeiten hinzuweisen und diese vorzustellen. Dazu gehört auch definitiv die Serie „The Park“ des japanischen Künstlers Kohei Yoshiyuki, für die er in den Parks Tokios nächtliche Liebesspiele sowie die umgebene Kulisse aufgenommen hat. Denn für die intimen Begegnungen japanischer Paare hatte nicht nur der Künstler ein Interesse, seine Bilder widmet er vor allen Dingen jenen, die bei diesen Szenen ihren voyeuristischen Trieben nachgehen oder gar selbst Teil des Geschehen werden wollen.
Mit „The Park“ war Yoshiyuki in etlichen Galerien dieser Welt zu Gast, ab Freitag beehrt er auch das Berliner Publikum.


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Mechanisches Stimmengewirr

"Untitled Sound Objects" von Pe Lang und Zimoun

Pe Lang und Zimoun: Untitled Sound Objects„Untitled Sound Objects“, © Pe Lang und Zimoun

Klangkunst – oder Neudeutsch: Sound Art – gehört schon länger zum festen Repertoire der Gegenwartskultur. Was mit Kurt Schwitters‘ dadaistischer Ursonate einen großen Höhepunkt erlebte, wurde auch in den folgenden Jahrzehnten von einer Vielzahl von Akteuren in all ihren Facetten erforscht und neu definiert. Zu ihnen gehört zweifelsohne auch das Künstlerduo Pe Lang und Zimoun, die nun schon seit fünf Jahren ihre Serie „Untitled Sound Objects“ Stück um Stück ergänzen.


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Kunst am seidenen Faden

Edith Derdyks Arbeiten aus Garn und Heftklammern

Edith Derdyk: Entre ser um e ser mil„Entre ser um e ser mil“, © Edith Derdyk

Die brasilianische Künstlerin Edith Derdyk kann man am besten bei der Arbeit beobachten, wenn man sie in den Galerien überrascht, in denen sie ihre Arbeiten ausstellt. Denn für ihre Arbeiten braucht sie einiges an Vorbereitungszeit, zwei Wochen sind keine Seltenheit. Für den Beobachter erscheint das dann häufig als minutiöse Detailarbeit, kein Wunder, denn Derdyks Installationen bestehen nicht selten aus kilometerlangem Garn und Tausenden von Heftklammern. Was sie daraus entstehen lässt, ist die langwierige Arbeit aber definitiv wert.


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Highlights zum Wochenende

Musikalische Empfehlungen für die kommenden Tage

Club oder Konzerthaus?frei nach Quelle eins und zwei

Berlin erwacht so langsam aus dem Winterschlaf und mit dem Frühling erblüht auch das Abend– und Nachtleben in der Spreemetropole. Da ich diese Zeilen schreibe, dringen warme Sonnenstrahlen durch mein Fenster und so will ich mich auch möglichst kurz halten. Denn dieses Wochenende verspricht eines der Sorte zu werden, an denen man ob der großen Veranstaltungsflut die Qual der Wahl haben wird. Eine kleine, aber feine Auswahl will ich dennoch vorstellen.


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„Nix Krise“: StreetArt in Berlin

30 Künstler von Rang und Namen stellen aus

Galerieansicht aus "Nix Krise"Galeriansicht aus „Nix Krise“, © just.ekosystem.org

Der Superplan ist schon länger ein Geheimtip, wenn es um urbane Kunst im Raum Berlin geht. Was zunächst nach dem nächsten genialen Vorhaben eines x-beliebigen StreetArtists klingen mag, ist anderen als Galerie und Atelier im Herzen Friedrichshains bekannt, wo man gern auch öfter einkehrt
September vergangenen Jahres war es still um die Ausstellungsräume in der Gärtnerstraße geworden, doch letzten Freitag öffnete der Superplan wieder seine Pforten und war gleich mit einem Highlight zurück: Die Ausstellung „Nix Krise“, die Arbeiten dreißig namhafter StreetArtists versammelt, zeigt unmissverständlich, dass die Wirtschaftskrise der UrbanArt-Szene nichts anhaben konnte. Offensichtlich eine Veranstaltung, auf die man eine Auge werfen sollte.


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Interview with Zach Johnsen

About his art and his relation to nature

InterviewWhile working on „Western Conference“, © Zach Johnsen

I wrote about Zach Johnsen’s installation „The Hyper Stumps“ back in february (German only) which attracted my attention because actually Johnsen is known for his illustrations and sketches. However, I had to find that the internet didn’t really take notice of it and there was no statement by the artist about his work.

Reasons enough for me to ask him for an interview in which he does not only speak about his art in common but also about „The Hyper Stumps“ in particular and his love for nature.


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Interview mit Zach Johnsen

Der umtriebige Künstler plaudert aus dem Nähkästchen

InterviewBei der Arbeit an „Western Conference“, © Zach Johnsen

Ich hatte ja bereits Ende Februar über Zach Johnsens Installation „The Hyper Stumps“ geschrieben, die insofern auffiel, als dass man zuvor von ihm nur Zeichnungen kannte. Allerdings musste ich feststellen, dass das Internet noch nicht so recht darauf aufmerksam wurde, denn es ließ sich kein Statement des Künstlers zu seinem Werk finden.

Grund genug, Zach zu einem Interview zu bitten, in dem er nicht nur über sich und seine Kunst im Allgemeinen, sondern auch über „The Hyper Stumps“ und seine Liebe zur Natur spricht. Wer statt dem Interview im englischen Original lieber die Übersetzung lesen möchte, der fahre fort.


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Perspektivwechsel beim LeadAward

Typographie mit 144 schwebenden Kugeln

(Titel unbekannt), © Agentur Serviceplan

Morgen eröffnen die Hamburger Deichtorhallen ihre Pforten für die Ausstellung „VisualLeader“, wo im Vorfeld der sechsten Auflage der LeadAwards die Nominierten vorgestellt werden. Es gilt wieder einmal, die Besten aus allen Bereichen der Print– und Onlinmedien zu finden, und auch dieses Mal kann der interessierte Besucher sich selbst ein Bild davon machen, wer die aussichtreichsten Anwärte auf die begehrten Trophäen sein dürften.
Gleich in der Eingangshalle wird man mit einer eindrucksvollen Installation des Hamburger Werbeagentur Serviceplan begrüßt, die zunächst wie ein großer Haufen von Plastikbällen ausschaut, der sich aber je nach Blickwinkel des Betrachters zu den Worten „Pro“ oder „Contra“ verformt.


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