Tape Modern #08

Diesmal unter dem Motto "Outside"

Flyer der Tape Modern #08, via

Manch einer lässt Frei­tag­abende am liebs­ten mit dem Besuch einer guten Aus­stel­lung und anschlie­ßen­der Party zu elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik aus­klin­gen. In Ber­lin kein Pro­blem, denn dafür gibt es ja die Ver­an­stal­tungs­reihe „Tape Modern“ im Tape Club, die in einer aus­ge­dien­ten Lager­halle in bes­ter Lage zum Haupt­bahn­hof und in Nach­bar­schaft zum Ham­bur­ger Bahn­hof liegt. Das Kon­zept hat sich bewährt: Die­sen Frei­tag fin­det bereits die achte Tape Modern, dies­mal unter dem Motto „Outs­ide“, statt.

Wie gewöhn­lich drin­gen kaum Infor­ma­tio­nen über das Gesche­hen im Tape Club an die Öffent­lich­keit, was stets einen Teil der Exklu­si­vi­tät aus­machte. Aber immer­hin waren die Ver­an­stal­ter so gnä­dig, einen kur­zen Pres­se­text zur kom­men­den Tape Modern zu ver­öf­fent­li­chen. Dem­nach unter­su­che die Aus­stel­lung mit 14 Künst­lern aus aller Welt die unter­schied­li­chen Ebe­nen des Begriffs „Outs­ide“ und spiele mit dem indi­vi­du­ell vari­ie­ren­den Ver­ständ­nis des Besu­chers. Kon­kret liest sich das dann folgendermaßen:

The walls we have put upon and built around us to pro­tect our­sel­ves from the cold­ness and wil­der­ness of the ‚outs­ide‘ are many times, of course, a haven secu­ring us from a fear which is embed­ded in our, as if, fra­gile bodies. We have grown accu­st­o­med to living with a divi­der bet­ween ‚out and ‚in‘, for it helps us cla­rify who we are and what belongs to us and what does not (or what may still be wait­ing for us to con­quer, even if it is just a con­struc­ted illusion).

Geheim­nis­krä­me­risch und inter­es­sant zugleich.
Gesi­chert ist jedoch, wer für die Tape Modern #08 seine Werke zur Schau stel­len wird. Unter ihnen befin­den sich etwa Street­Ar­tist Evol – die meis­ten ken­nen ihn für seine Plattenbau-Stromkästen –, das viel­sei­tige Jung­ta­lent Made­line Still­well, erst kürz­lich bei „Lynch­mob“ im .HBC dabei gewe­sen, oder auch die israe­li­sche Foto­gra­fin Yael Bartana.

 

Man darf gespannt sein. Los geht’s am Frei­tag um 20.00 Uhr; wer vor Mit­ter­nacht kommt, darf kos­ten­los rein. Alle wei­te­ren Details zur Austel­lung und zur After­party ste­hen im Flyer, siehe oben.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dabei sein werde, aber es klingt ja zumin­dest viel­ver­spre­chend. Wir wer­den sehen.