Transmediale-Award verliehen

Künstlertrio für "Tantalum Memorial" geehrt

Graham Harwood, Richard Wright, Matsuko Yokokoji: Tantalum Memorial - Residue“Tan­ta­lum Memo­rial – Reconstruc­tion”, © G. Har­wood, R. Wright, M. Yoko­koji (via)

Ges­tern Abend ging die transmediale.09, die 21. Aus­gabe des Ber­li­ner Fes­ti­vals für Kunst und digi­tale Kul­tur, zu Ende und bereits am Sams­tag­abend wurde der Gewin­ner des begehr­ten Transmediale-Awards bekannt­ge­ge­ben. Aus den etwa 900 vor­ge­schla­ge­nen Wer­ken aus ins­ge­samt fünf­zig Län­dern wur­den vorab acht Nomi­nie­run­gen getrof­fen, doch letzt­lich setzte sich die Instal­la­tion “Tan­ta­lum Memo­rial” des britisch-japanischen Künst­ler­trios, beste­hend aus Gra­ham Har­wood, Richard Wright und Mats­uko Yoko­koji, im Ren­nen um den renom­mier­ten Preis durch. “Tan­ta­lum Memo­rial” – oder zu Deutsch: Tantal-Mahnmal – erin­nert an die vier Mil­lio­nen kon­go­lo­si­schen Opfer der Coltan-Kriege, der schmut­zi­gen Kon­flikte um den tan­tal­hal­ti­gen Roh­stoff Col­tan, wel­cher für die Mobil­te­le­fon­in­dus­trie von gro­ßer Bedeu­tung ist.

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