Zach Johnsen goes installation art

Der weltbekannte Illustrator erobert neues Terrain

“The Hyper Stumps”, © Zach John­sen

Bis­her war Zach John­sen für seine ein­zig­ar­ti­gen Illus­tra­tio­nen bekannt, und das rund um den Glo­bus. Erst kürz­lich prä­sen­tierte er seine neuste Serie und gleich­na­mige Aus­stel­lung “Acid in the ice cream” und fand dafür in den Kunst­blogs und –maga­zi­nen jede Menge Begeis­te­rung. Doch Zach John­sen kann auch anders: Mit “The Hyper Stumps” hat er sich erst­mals an einer Instal­la­tion ver­sucht – die nicht min­der sehens­wert ist.

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Tape Modern #08

Diesmal unter dem Motto "Outside"

Flyer der Tape Modern #08, via

Manch einer lässt Frei­tag­abende am liebs­ten mit dem Besuch einer guten Aus­stel­lung und anschlie­ßen­der Party zu elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik aus­klin­gen. In Ber­lin kein Pro­blem, denn dafür gibt es ja die Ver­an­stal­tungs­reihe “Tape Modern” im Tape Club, die in einer aus­ge­dien­ten Lager­halle in bes­ter Lage zum Haupt­bahn­hof und in Nach­bar­schaft zum Ham­bur­ger Bahn­hof liegt. Das Kon­zept hat sich bewährt: Die­sen Frei­tag fin­det bereits die achte Tape Modern, dies­mal unter dem Motto “Outs­ide”, statt.

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Installationen von Edith Dekyndt

Kunst zwischen Minimalismus und Zynismus

Edith Dekyndt: Ground Control“Ground Con­trol”, © Edith Dekyndt

Ihre Arbei­ten waren auf der Brüs­se­ler Bien­nale, dem auf­stre­ben­den Stern der euro­päi­schen Kunst­szene, in New York und mitt­ler­weile auch zwei Mal in Ber­lin zu sehen: Die Rede ist von Edith Dekyndt, einer Bel­gie­rin, die vor­ran­gig auf dem Bereich der Video­in­stal­la­tion tätig ist. Hin und wie­der jedoch ver­sucht sie sich auch an Instal­la­tio­nen im klas­si­schen Sinne und das, was dabei her­aus­kommt, ist durch­aus sehenswert.

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Warum der »Ecofont« gar nicht öko ist

Großer Käse: Löcher in den Buchstaben

Ecofont LogoLogo des Eco­font, © Eco­font

Der­zeit bahnt sich ein Hype in der deutsch– und eng­lisch­spra­chi­gen Blo­go­sphäre an: Der sog. Eco­font erfährt Begeis­te­rung und Unter­stüt­zung von vie­len Sei­ten, wird dabei stets als umwelt­freund­li­che, weil toner­scho­nende Alter­na­tive zu den übli­chen Schrif­ten geprie­sen. Durch­lö­cherte Buch­sta­ben sol­len nach Anga­ben des Ent­wick­lers bis zu 20% Farbe ein­spa­ren und dadurch einen Bei­trag zum Umwelt­schutz leis­ten. Dabei zeigt sich schnell, dass das so nicht stim­men kann.

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Streetart für daheim

Free Art Show in Hamburg

Flyer der “Free Art Show”, © Info­la­den Wilhelmsburg

StreetArt rich­tet sich ja tra­di­tio­nell an ein brei­tes Publi­kum, sel­te­ner an ein­zelne Per­so­nen. So hat es auch den Ber­li­ner Street­Ar­tist Nomad anfangs ver­är­gert, wenn seine Werke inner­halb kür­zes­ter Zeit vom Fleck weg abmon­tiert wur­den, um das ein oder andere Wohn­zim­mer zu schmü­cken. Ich muss geste­hen, ich fühle mich auch hin und wie­der ver­sucht, mir etwas ein­zu­pa­cken, aber zum Glück gibt es hin und wie­der die Mög­lich­keit, die­ses Pro­blem finan­zi­ell zu lösen (exem­pla­risch sei kin­der­mas­sive genannt).

Eine wei­tere Mög­lich­keit bie­tet die Free Art Show im Ham­bur­ger Info­la­den Wil­helms­burg: Noch bis zum 27. Februar kann jeder­mann seine Werke ein­schi­cken; ob groß oder klein, Auf­kle­ber oder Sten­cil, Papier oder Sty­ro­por – alles wird vom 28. Februar bis 14. März aus­ge­stellt. Gerade für Neu­linge auf dem Gebiet ist die Aus­stel­lung eine gute Gele­gen­heit, ihre Werke dem Publi­kum zu zei­gen und damit auf sich auf­merk­sam zu machen. Zudem wird von jeder Ein­sen­dung ein Foto bei flickr hoch­ge­la­den.
Der große Kra­cher: Ab dem 7. März kann jeder Besu­cher die schöns­ten Stü­cke unent­gelt­lich mit nach Hause nehmen.

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Ein Wald aus Klebeband

Einzelausstellung von Monika Grzymala

Monika Grzymala: Transition“Tran­si­tion”, © Monika Grzy­mala

Die gebür­tige Polin und Wahl­ber­li­ne­rin Monika Grzy­mala gehört m.E. zu den hier­zu­lande viel zu wenig beach­te­ten Künst­lern und Künst­le­rin­nen. Und das, obwohl sich ihre ein­drucks­vol­len Raum­in­stal­la­tio­nen und Farb­feu­er­werke durch­aus sehen las­sen kön­nen. Der Lon­do­ner Dra­wing Room hat ihre Klasse erkannt und stellt Grzy­ma­las Arbei­ten vom 19. Februar bis 5. April aus.

Für die Ein­zel­aus­stel­lung “Rup­tures” in der Lon­do­ner Gale­rie, die sich auf Zeich­nun­gen und zeit­ge­nös­si­sche Kunst spe­zia­li­siert hat, erstellte sie eine Instal­la­tion aus meh­re­ren Kilo­me­tern Kle­be­band. In ver­schie­de­nen Grau­tö­nen gehal­ten durch­spannt es den Raum, voll­führt hie und da eine uner­war­tete Wen­dung, fin­det sich an ande­ren Stel­len in gro­ßen Hau­fen zusam­men um dann in alle Rich­tun­gen aus­zu­strah­len. Die Arbeit ver­steht sich als Alle­go­rie auf das Groß­stadt­le­ben der Welt­me­tro­pole Lon­don und soll dem Betrach­ter unge­ahnte Ein­bli­cke in das Chaos, die Hek­tik und die Rasanz die­ser Stadt geben.

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Gastautoren gesucht

Bring deine persönliche Note ein!

Die nächste Zeit wird es von mir lei­der an die­ser Stelle kei­nen neuen Arti­kel geben. Einer­seits ste­hen die Prü­fun­gen ins Haus, ande­rer­seits würde ich am liebs­ten dank Krank­heit die Tage bis dahin ein­fach durch­schla­fen. Daher wird es für mich also erst ein­mal nichts aus neuen Bei­trä­gen rund um Kunst, StreetArt oder das Ber­li­ner Leben – aber das heißt nicht, dass es gar keine neuen Arti­kel geben muss!

Schreib einen Arti­kel zu einem Thema dei­ner Wahl – ein­zi­ges Muss: Das Thema sollte zu Cas­tor und Pol­lux pas­sen. Mehr nicht.

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Der Kindergarten in der Seifenblase

Unkonventionelle Architektur aus Japan

Endo Shuhei Architect Institute: bubblelecture M“bub­ble­lec­ture M”, © Endo Shu­hei Archi­tect Institute

Ich muss sagen, im japa­ni­schen Maihara kann man es als Kind noch rich­tig gut haben. Denn wenn ich mich so an meine Kind­heit und spe­zi­ell an den Kin­der­gar­ten zurück­er­in­nere, dann denke ich an einen lang­wei­li­gen Beton­flach­bau zurück, des­sen Gestalt dank archi­tek­to­ni­scher Stan­dar­di­sie­rung quasi als Pro­to­typ städ­ti­scher Kin­der­ta­ges­stät­ten galt – grau in grau und für kind­li­che Ansprü­che total langweilig.

Bei der Pla­nung des “bub­ble­tec­ture M”, Arbeits­ti­tel eines Kin­der­gar­tens in der japa­ni­schen Pro­vinz Shiga, ver­folgte das Endo Shu­hei Archi­tec­ture Insti­tute offen­sicht­lich eine andere Phi­lo­so­phie: Das luf­tige Gebäude gleicht einer Sei­fen­bla­sen­kette und regt die Kin­der durch seine gro­ßen und hohen Räume zu freiem und ent­de­ckungs­rei­chem Spiel an – ein Mus­ter­bei­spiel psy­cho­lo­gi­schen Ein­sat­zes archi­tek­to­ni­scher Mittel.

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Neues auf dem Kunstbuchmarkt

Wofür manch einer lieber am Essen sparen würde

Tangible - High Touch VisualsR. Klan­ten, S. Ehmann: “Tan­gi­ble – High Touch Visu­als”, gestal­ten Verlag

Lei­der gibt es jetzt schon seit Mitte Dezem­ber letz­ten Jah­res meine heiß­ge­liebte Kunst­buch­hand­lung Gaw­ron­ski nicht mehr, aber immer­hin wur­den zuletzt die Rest­be­stände für zwei Euro pro Buch unter das Volk gebracht, wodurch auch für mich drei wun­der­volle Exem­plare abge­fal­len sind, die mich sonst 119,00 Euro gekos­tet hät­ten. So ver­schob sich also meine Auf­merk­sam­keit nicht nur auf die Hand­voll ande­rer Kunst­buch­hand­lun­gen in Ber­lin, son­dern unwei­ger­lich auch auf den nament­lich nicht wei­ter zu nen­nen­den Bücher­tem­pel in der Fried­rich­straße mit den hüb­schen roten Tra­ge­ta­schen. Prak­ti­scher­weise befin­det sich die­ser näm­lich einen Kat­zen­sprung von mei­ner Uni ent­fernt und so kommt es nicht sel­ten vor, dass ich ihm auf dem Nach­hau­se­weg noch schnell einen Besuch abstatte. Wie gewöhn­lich steuer ich in besag­tem Bücher­pa­ra­dies sofort die Kunst­buch­ecke an und da prä­sen­tiert sich mir auch schon eine Neu­er­schei­nung, von der man zuvor schon eini­ges gehört hatte.

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Saatchi shows art critical of Islam

Selected works of 21 artists from the Middle East

Kader Attia: Ghosts“Ghosts”, © Kader Attia

Charles Saatchi is well known for his habit to show exhi­bi­ti­ons in his gal­lery that pola­rise the public. Back in 1999 his tra­vel­ling exhi­bi­tion “The Sen­sa­tion” stop­ped over at the New York Brook­lyn Museum and showed Chris Ofili’s “Holy vir­gin Mary”, a pain­ting ent­i­rely made of ele­phant dung which opened a long and hea­ted debate among poli­ti­cal big­wigs such as the for­mer mayor Giuliani and pre­sent United Secretary of Sta­tes Hil­lary Clin­ton. Simi­lar reac­tions on the latest exhi­bi­tion of the Saatchi Gal­lery, “Unvei­led: New Art from the Middle East”, can be expected.

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