27. Februar 2009
Der weltbekannte Illustrator erobert neues Terrain
“The Hyper Stumps”, © Zach Johnsen
Bisher war Zach Johnsen für seine einzigartigen Illustrationen bekannt, und das rund um den Globus. Erst kürzlich präsentierte er seine neuste Serie und gleichnamige Ausstellung “Acid in the ice cream” und fand dafür in den Kunstblogs und –magazinen jede Menge Begeisterung. Doch Zach Johnsen kann auch anders: Mit “The Hyper Stumps” hat er sich erstmals an einer Installation versucht – die nicht minder sehenswert ist.
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25. Februar 2009
Diesmal unter dem Motto "Outside"
Flyer der Tape Modern #08, via
Manch einer lässt Freitagabende am liebsten mit dem Besuch einer guten Ausstellung und anschließender Party zu elektronischer Tanzmusik ausklingen. In Berlin kein Problem, denn dafür gibt es ja die Veranstaltungsreihe “Tape Modern” im Tape Club, die in einer ausgedienten Lagerhalle in bester Lage zum Hauptbahnhof und in Nachbarschaft zum Hamburger Bahnhof liegt. Das Konzept hat sich bewährt: Diesen Freitag findet bereits die achte Tape Modern, diesmal unter dem Motto “Outside”, statt.
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23. Februar 2009
Kunst zwischen Minimalismus und Zynismus
“Ground Control”, © Edith Dekyndt
Ihre Arbeiten waren auf der Brüsseler Biennale, dem aufstrebenden Stern der europäischen Kunstszene, in New York und mittlerweile auch zwei Mal in Berlin zu sehen: Die Rede ist von Edith Dekyndt, einer Belgierin, die vorrangig auf dem Bereich der Videoinstallation tätig ist. Hin und wieder jedoch versucht sie sich auch an Installationen im klassischen Sinne und das, was dabei herauskommt, ist durchaus sehenswert.
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21. Februar 2009
Großer Käse: Löcher in den Buchstaben
Logo des Ecofont, © Ecofont
Derzeit bahnt sich ein Hype in der deutsch– und englischsprachigen Blogosphäre an: Der sog. Ecofont erfährt Begeisterung und Unterstützung von vielen Seiten, wird dabei stets als umweltfreundliche, weil tonerschonende Alternative zu den üblichen Schriften gepriesen. Durchlöcherte Buchstaben sollen nach Angaben des Entwicklers bis zu 20% Farbe einsparen und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dabei zeigt sich schnell, dass das so nicht stimmen kann.
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19. Februar 2009
Free Art Show in Hamburg
Flyer der “Free Art Show”, © Infoladen Wilhelmsburg
StreetArt richtet sich ja traditionell an ein breites Publikum, seltener an einzelne Personen. So hat es auch den Berliner StreetArtist Nomad anfangs verärgert, wenn seine Werke innerhalb kürzester Zeit vom Fleck weg abmontiert wurden, um das ein oder andere Wohnzimmer zu schmücken. Ich muss gestehen, ich fühle mich auch hin und wieder versucht, mir etwas einzupacken, aber zum Glück gibt es hin und wieder die Möglichkeit, dieses Problem finanziell zu lösen (exemplarisch sei kindermassive genannt).
Eine weitere Möglichkeit bietet die Free Art Show im Hamburger Infoladen Wilhelmsburg: Noch bis zum 27. Februar kann jedermann seine Werke einschicken; ob groß oder klein, Aufkleber oder Stencil, Papier oder Styropor – alles wird vom 28. Februar bis 14. März ausgestellt. Gerade für Neulinge auf dem Gebiet ist die Ausstellung eine gute Gelegenheit, ihre Werke dem Publikum zu zeigen und damit auf sich aufmerksam zu machen. Zudem wird von jeder Einsendung ein Foto bei flickr hochgeladen.
Der große Kracher: Ab dem 7. März kann jeder Besucher die schönsten Stücke unentgeltlich mit nach Hause nehmen.
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17. Februar 2009
Einzelausstellung von Monika Grzymala
“Transition”, © Monika Grzymala
Die gebürtige Polin und Wahlberlinerin Monika Grzymala gehört m.E. zu den hierzulande viel zu wenig beachteten Künstlern und Künstlerinnen. Und das, obwohl sich ihre eindrucksvollen Rauminstallationen und Farbfeuerwerke durchaus sehen lassen können. Der Londoner Drawing Room hat ihre Klasse erkannt und stellt Grzymalas Arbeiten vom 19. Februar bis 5. April aus.
Für die Einzelausstellung “Ruptures” in der Londoner Galerie, die sich auf Zeichnungen und zeitgenössische Kunst spezialisiert hat, erstellte sie eine Installation aus mehreren Kilometern Klebeband. In verschiedenen Grautönen gehalten durchspannt es den Raum, vollführt hie und da eine unerwartete Wendung, findet sich an anderen Stellen in großen Haufen zusammen um dann in alle Richtungen auszustrahlen. Die Arbeit versteht sich als Allegorie auf das Großstadtleben der Weltmetropole London und soll dem Betrachter ungeahnte Einblicke in das Chaos, die Hektik und die Rasanz dieser Stadt geben.
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9. Februar 2009
Bring deine persönliche Note ein!

Die nächste Zeit wird es von mir leider an dieser Stelle keinen neuen Artikel geben. Einerseits stehen die Prüfungen ins Haus, andererseits würde ich am liebsten dank Krankheit die Tage bis dahin einfach durchschlafen. Daher wird es für mich also erst einmal nichts aus neuen Beiträgen rund um Kunst, StreetArt oder das Berliner Leben – aber das heißt nicht, dass es gar keine neuen Artikel geben muss!
Schreib einen Artikel zu einem Thema deiner Wahl – einziges Muss: Das Thema sollte zu Castor und Pollux passen. Mehr nicht.
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6. Februar 2009
Unkonventionelle Architektur aus Japan
“bubblelecture M”, © Endo Shuhei Architect Institute
Ich muss sagen, im japanischen Maihara kann man es als Kind noch richtig gut haben. Denn wenn ich mich so an meine Kindheit und speziell an den Kindergarten zurückerinnere, dann denke ich an einen langweiligen Betonflachbau zurück, dessen Gestalt dank architektonischer Standardisierung quasi als Prototyp städtischer Kindertagesstätten galt – grau in grau und für kindliche Ansprüche total langweilig.
Bei der Planung des “bubbletecture M”, Arbeitstitel eines Kindergartens in der japanischen Provinz Shiga, verfolgte das Endo Shuhei Architecture Institute offensichtlich eine andere Philosophie: Das luftige Gebäude gleicht einer Seifenblasenkette und regt die Kinder durch seine großen und hohen Räume zu freiem und entdeckungsreichem Spiel an – ein Musterbeispiel psychologischen Einsatzes architektonischer Mittel.
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4. Februar 2009
Wofür manch einer lieber am Essen sparen würde
R. Klanten, S. Ehmann: “Tangible – High Touch Visuals”, gestalten Verlag
Leider gibt es jetzt schon seit Mitte Dezember letzten Jahres meine heißgeliebte Kunstbuchhandlung Gawronski nicht mehr, aber immerhin wurden zuletzt die Restbestände für zwei Euro pro Buch unter das Volk gebracht, wodurch auch für mich drei wundervolle Exemplare abgefallen sind, die mich sonst 119,00 Euro gekostet hätten. So verschob sich also meine Aufmerksamkeit nicht nur auf die Handvoll anderer Kunstbuchhandlungen in Berlin, sondern unweigerlich auch auf den namentlich nicht weiter zu nennenden Büchertempel in der Friedrichstraße mit den hübschen roten Tragetaschen. Praktischerweise befindet sich dieser nämlich einen Katzensprung von meiner Uni entfernt und so kommt es nicht selten vor, dass ich ihm auf dem Nachhauseweg noch schnell einen Besuch abstatte. Wie gewöhnlich steuer ich in besagtem Bücherparadies sofort die Kunstbuchecke an und da präsentiert sich mir auch schon eine Neuerscheinung, von der man zuvor schon einiges gehört hatte.
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3. Februar 2009
Selected works of 21 artists from the Middle East
“Ghosts”, © Kader Attia
Charles Saatchi is well known for his habit to show exhibitions in his gallery that polarise the public. Back in 1999 his travelling exhibition “The Sensation” stopped over at the New York Brooklyn Museum and showed Chris Ofili’s “Holy virgin Mary”, a painting entirely made of elephant dung which opened a long and heated debate among political bigwigs such as the former mayor Giuliani and present United Secretary of States Hillary Clinton. Similar reactions on the latest exhibition of the Saatchi Gallery, “Unveiled: New Art from the Middle East”, can be expected.
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